Dianatempel, Renaissance-Pavillon im Hofgarten, München, Deutschland
Der Dianatempel ist ein zwölfseitiger Renaisancepavillon im Hofgarten und bildet den Mittelpunkt der Wegekreuzung mit acht offenen und vier geschlossenen rundbögen. Die Innenräume schmücken Muscheldekorationen an den Wänden, die den italienischen Baustil widerspiegeln.
Der Pavillon entstand zwischen 1613 und 1617 unter Maximilian I. von Bayern als Ausdruck von Macht und Wohlstand. Die italienischen Elemente in der Gestaltung zeigen die künstlerischen Einflüsse, die damals das Herrscherhaus prägte.
Die Bronzestatue auf dem Dach zeigt Bayerns Wohlstand und ersetzte die ursprüngliche Dianagestalt, die heute im Residenzmuseum aufbewahrt wird. Der Pavillon dient vielen Besuchern als natürlicher Treffpunkt im Garten, wo man sich gerne zum Verweilen niederlässt.
Das Bauwerk ist ganzjährig der Öffentlichkeit zugänglich, kann aber während spezieller Veranstaltungen oder Dreharbeiten vorübergehend gesperrt werden. Im Garten herrschst ganzjährig ein freundlicher Umgang mit Besuchern, unabhängig von Jahreszeit oder Wetter.
An lauen Sommerabenden nutzen Menschen den Platz zum Tanzen und führen informelle Tanzveranstaltungen mit Tango, Salsa und Swing auf. Dieses Nachtleben macht den Ort zu einem lebhaften Treffpunkt, der sich völlig anders anfühlt als tagsüber.
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