Neues Rathaus und Kulturzentrum Bocholt, Verwaltungs- und Kulturzentrum in Bocholt, Deutschland.
Das Rathaus Bocholt ist ein Verwaltungs- und Kulturgebäude mit Glasfassade auf einer künstlichen Insel in der Bocholter Aa, entworfen von Gottfried Böhm und 1977 eingeweiht. Hellgrüne Stahlelemente gliedern die transparente Fassade horizontal, während geschlossene Bereiche wie das Theater mit hellrotem Klinker verkleidet sind. Zwei kleine Brücken führen zum zentralen Foyer, und rechts vom Haupteingang erinnert ein Erker an den Schmuckerker des historischen Rathauses.
Ende 1972 stimmte der Rat der Stadt einem neuen Verwaltungsgebäude und dem gleichzeitigen Bau eines Theaters zu; den Architekturwettbewerb gewann Gottfried Böhm. 1977 wurde das Haus eingeweiht, die Baukosten betrugen 38 Millionen DM. Da auch das neue Rathaus den Platzbedarf der Verwaltung auf Dauer nicht deckte, wurden weitere Flächen angemietet, etwa im Jahr 2000 in den Shopping Arkaden.
Das Rathaus beherbergt ein Theater mit 700 Plätzen, in dem regelmäßig Aufführungen und Veranstaltungen stattfinden. Der Saal dient der Stadt als zentraler Ort für Versammlungen und kulturelle Treffen der Bürger.
Ein Servicezentrum für Bürger bietet Dienstleistungen wie Ausstellung von Ausweisen, Fahrzeugregistrierung und städtische Informationen. Es empfiehlt sich, die Öffnungszeiten zu überprüfen, da diese saisonal variieren können.
Die Fassade zum Berliner Platz trägt eine ornamentale Inschrift mit Daten und Fakten zur Stadtgeschichte, darunter eine Buche und das Stadtwappen. Rechts vom Haupteingang erinnert ein Erker an den Schmuckerker des Renaissance-Rathauses am Marktplatz.
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