Liebfrauenkirche, Katholische Pfarrkirche in Bocholt, Deutschland.
Die Liebfrauenkirche ist eine Kirche mit Backsteinkonstruktion in Bocholt, die zwischen 1786 und 1792 errichtet wurde. Das Gebäude verfügt über eine Apsis, eine große Säulenhalle und einen Turm an der Nordseite.
Die Minoriten erhielten 1785 die Genehmigung zum Kirchenbau, nachdem sie eine Schule gegründet hatten. Die Arbeiten zogen sich bis 1792 hin und schufen einen neuen Ort des religiösen Lebens in der Stadt.
Die Kirche zeigt einen Hochaltar mit Rankenmustern aus dem späten 17. Jahrhundert, der handwerklich aufwendig gestaltet ist. Die farbigen Glasfenster stammen aus den 1970er Jahren und prägen das Innenlicht des Raumes deutlich.
Das Innere bietet Platz für etwa 550 Besucher und hat gute Sichtlinien durch die Säulenhalle. Eine Orgel aus dem Jahr 1979 mit zahlreichen Registern prägt das Klangbild bei Gottesdiensten und Konzerten.
Vier Bronzeglocken hängen im Turm, darunter historische Stücke aus dem 18. Jahrhundert. Diese älteren Glocken erklingen neben moderneren Ergänzungen aus dem 20. Jahrhundert und erzählen von verschiedenen Epochen.
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