Zisterzienserkloster Marienrode , zuvor Augustinerchorherrenstift, Zisterzienserkloster in Hildesheim, Deutschland
Marienrode Priory ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster in Hildesheim mit einer gotischen Kirche, deren Chor 1462 vollendet wurde, und Steingebäuden aus dem 18. Jahrhundert, die um einen Hof mit einem zentralen Taubenturm angeordnet sind. Die Gebäude zeigen die Architektur verschiedener Epochen und bilden eine geschlossene, funktionale Anlage.
Die Anlage begann 1125 als Augustinerkloster und wechselte 1259 zur Zisterzienserregel, woraufhin sie 1439 ihren heutigen Namen erhielt. Die Umstellung auf eine andere Ordnung brachte neue Baustile und Strukturen mit sich.
Im Inneren der Kirche finden sich zwei barocke Altäre aus dem 18. Jahrhundert, ein gotisches Sandsteinskulptur der Heiligen Maria und eine historische Orgel, die das Raumerlebnis prägen. Diese Kunstwerke zeigen, wie die Mönche den sakralen Raum über Jahrhunderte hinweg gestaltet haben.
Der Zugang erfolgt über eine alte Lindenallee mit historischem Belag, die zum Klostergelände führt und die Ankunft zu einem besonderen Erlebnis macht. Besucher sollten Zeit für einen Spaziergang durch die Gebäude und den Hof einplanen und sich bei Interesse an Führungen informieren.
Ein separates Gebäude, die Kosmas- und Damian-Kapelle von 1792, befindet sich auf dem Gelände und wurde nach 1830 zu einer protestantischen Kirche umgebaut. Der Altar wurde 1835 erneuert, was die religiösen Veränderungen der Region widerspiegelt.
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