Congress Center Hamburg, Kongresszentrum in Hamburg-Mitte, Hamburg, Deutschland
Das Congress Center Hamburg liegt am Rand von Planten un Blomen, westlich des Dammtor-Bahnhofs. Der brutalistische Komplex stapelt hellgraue Betondecken zu tiefen offenen Terrassen, dazwischen dunkle Verglasung und hellblaue Stützen am Außenrand; Pflanzkästen mit niedrigem Grün säumen die Terrassen, eine gelbe Zickzacklinie zieht über die linke Fassade. Ein geschwungenes braunes Band mit weißen Buchstaben „CCH“ markiert den Eingang, dahinter erhebt sich der 108 Meter hohe Radisson-Blu-Turm.
Ab 1968 geplant, wurde das Congress Center Hamburg von der Neuen Heimat errichtet und am 14. April 1973 als erstes Kongresszentrum Deutschlands eröffnet, nachdem Bürgermeister Herbert Weichmann am 5. März 1970 den Grundstein gelegt hatte. Die latiniserte Schreibweise „Centrum“ sollte die Abkürzung „KZ-Hamburg“ vermeiden. 2006 folgte Halle H; nach Funden von PCB und Asbest eröffnete eine Sanierung nach Plänen von Tim Hupe Architects das Haus am 29. April 2022 wieder.
Die lateinische Schreibweise „Centrum“ wurde 1973 gewählt, damit die Initialen nicht als „KZ-Hamburg“ gelesen werden, die Abkürzung für das nationalsozialistische Konzentrationslager der Stadt. Konzerte gehören seit den Anfangsjahren zum Programm, unter anderem von ABBA, Queen, David Bowie und Luciano Pavarotti. Udo Jürgens ließ sich in einer Garderobe eine Badewanne einbauen, weil er nicht gern duschte.
Das CCH liegt unmittelbar westlich des Bahnhofs Dammtor am Rand von Planten un Blomen und ist von dort zu Fuß erreichbar. Ein Gang parallel zu den Sälen ermöglicht mehrere Veranstaltungen gleichzeitig; prüfen Sie, welcher Eingang für Ihre Veranstaltung gilt. Der Dachgarten auf Halle H ist der größte Europas.
Die lateinische Schreibweise „Centrum“ wurde bewusst gewählt, um die Abkürzung „KZ-Hamburg“ mit ihrer Assoziation zu Konzentrationslagern zu vermeiden. Im Kalten Krieg schätzten Militärvertreter die wenigen Fenster aus Furcht vor Spionen. Die aluminiumenen „jug lights“ und die denkmalgeschützten Ziegelwände des Haupttheaters überstanden die Sanierung von 2017 bis 2022.
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