Bodstedter Bodden, Küstenlagune im Landkreis Vorpommern-Rügen, Deutschland.
Der Bodstedter Bodden ist eine flache Lagune an der Ostseeküste, die Teil der Darss-Zingst Bodden-Kette bildet. Das Wasser reicht von 2 bis 10 Metern Tiefe und wird von ausgedehnten Schilfflachen und kleineren Inseln geprägt.
Nach der letzten Eiszeit entstanden Lagunen wie diese durch Meeresspiegelanstieg und Sedimentablagerungen entlang der Küste. Die Bodden-Kette entwickelte sich über Jahrtausende zu einem einzigartigen Wassersystem zwischen Land und Meer.
Fischer in der Gegend haben ihre Arbeitsweisen über Generationen weitergegeben und prägen das alltägliche Leben am Wasser. Die Fischerei ist Teil der lokalen Identität und zeigt sich in den Booten und Netzen, die man überall sieht.
Das Gewässer eignet sich für verschiedene Wassersportarten, erfordert aber Aufmerksamkeit beim Navigieren zwischen Schilfzonen und flachen Stellen. Besucher sollten die Gezeiten und Wetterbedingungen berücksichtigen, da sie die Wassertiefe und Zugänglichkeit beeinflussen.
Die Borner Bülten im Westen sind versumpfte Inseln, die natürliche Grenzen zwischen diesem Gewässer und dem benachbarten Koppelstrom bilden. Diese besonderen Inseln prägen das Landschaftsbild und sind wichtige Lebensräume für Vögel und andere Wildtiere.
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