Bodstedter Bodden, Küstenlagune im Landkreis Vorpommern-Rügen, Deutschland.
Der Bodstedter Bodden ist eine flache Küstenlagune an der Ostsee im Vorpommern-Rügen-Landkreis und gehört zur Darß-Zingst-Bodden-Kette. Er wird von ausgedehnten Schilfgürteln, kleinen Inseln und flachen Uferzonen geprägt.
Der Bodden entstand nach der letzten Eiszeit, als steigende Meeresspiegel und Sedimentablagerungen die Küstenlinie umformten. Im Laufe der Zeit verband er sich mit den benachbarten Wasserflächen und bildete so einen zusammenhängenden Küstenwasserkörper.
Fischer aus den umliegenden Dörfern fahren noch heute mit kleinen Booten auf dem Bodden hinaus, und ihre Netze sind oft an den Stegen entlang des Ufers zu sehen. Diese Gewohnheiten prägen das tägliche Leben der Küstengemeinden rund um das Wasser.
Das Gebiet ist gut von den umliegenden Küstendörfern aus zu erreichen, und von den Uferwegen aus hat man freie Sicht auf das Wasser. In den Schilfzonen und flachen Bereichen ist beim Navigieren mit dem Boot Vorsicht geboten.
Die Borner Bülten an der westlichen Grenze des Boddens sind sumpfige Inseln, die eine natürliche Trennlinie zum benachbarten Koppelstrom bilden. Diese ungewöhnlichen Landformen entstehen durch die Anhäufung von Torf und Schilf, die langsam über dem Wasser wächst.
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