Forst- und Jagdmuseum Ferdinand von Raesfeld, Historisches Museum in Born auf dem Darß, Deutschland
Das Forst- und Jagdmuseum Ferdinand von Raesfeld ist ein Museum in einem ehemaligen Forstamtsgebaeude, das Werkzeuge der Waldbewirtschaftung, ausgestopfte Tiere und jagdliche Gebrauchsgegenstaende zeigt. Die Sammlung verteilt sich auf mehrere Raeume und einen Außenhof, wo Besucher die Entwicklung dieser traditionellen Handwerke nachvollziehen koennen.
Das Gebaude wurde als Jagdschloss fuer die Poemmerschen Herzoegle genutzt und hostete 1712 Zar Peter I. und Koenig Friedrich IV. von Daenemark waehrend des Nordischen Krieges. Die raeumlichkeiten wurden spaeter zum Museum umgestaltet, um die Geschichte von Wald und Jagd fuer die Oeffentlichkeit zuganglich zu machen.
Das Museum zeigt, wie Jagd und Forstwirtschaft über die Jahrhunderte das Leben in der Region geprägt haben und wie Menschen diese Landschaften nutzten. In den Räumen können Besucher sehen, welche Werkzeuge und Methoden für diese Arbeit wichtig waren und wie sich der Umgang mit Wald und Wild verändert hat.
Das Museum empfaengt Besucher von Mai bis Oktober, Dienstag bis Sonntag zwischen 10:00 und 16:00 Uhr, wobei die Ausstellungen mehrere Inneneraeume und einen Innenhof umfassen. Eine gute Planung hilft, alle Bereiche entspannt zu erkunden und Zeit fuer das Anschauen der verschiedenen Sammlungen zu nehmen.
Eine Besonderheit des Museums ist die Darstellung zweier Hirsche im Kampf um Paarungsrecht, begleitet von authentischen Waldgeraueschen, die den Moment zum Leben erwecken. Diese Installation vermittelt eine sinnliche Erfahrung von Wildnis und Natur, die selten in Museen zu finden ist.
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