Württemberg, Berg in Stuttgart, Deutschland
Der Württemberg ist ein 411 m hoher Berg am Westabhang des Schurwaldes im Stuttgarter Stadtteil Rotenberg (Stadtbezirk Untertürkheim). Auf seinem Gipfel, 290 m südwestlich der Ortschaft Rotenberg, steht seit 1824 die Grabkapelle auf dem Württemberg an der Stelle der Burg Wirtemberg. Weinlagen liegen an West- und Osthang, Gehölze im Norden und Süden.
1083 wurde auf dem Berg die Burg Wirtemberg als Stammsitz der Herrscher von Württemberg errichtet. Die Burg bestand bis 1819; 1824 ließ König Wilhelm I. sie durch ein Mausoleum für seine zweite Frau Katharina Pawlowna von Russland ersetzen, die 1819 im Alter von 30 Jahren gestorben war. Der Architekt war Giovanni Salucci. 1907 benannte König Wilhelm II. den Berg von Rotenberg in Württemberg um.
Der Berg hieß offiziell bis 1907 Rotenberg, dann benannte ihn König Wilhelm II. in Württemberg um; im Volksmund heißt er bis heute Rotenberg. Der Name stammt eventuell vom Wirdeberg in Luxemburg, der möglichen Heimat des Geschlechts, oder vom römisch-keltischen Wirodunum. Der Württembergische Wein-Wanderweg führt unmittelbar an der Gipfelregion und durch Rotenberg vorbei.
Das Gebiet ist gut mit markierten Wanderwegen erschlossen, die verschiedene Zugänge zum Gipfel bieten und unterschiedliche Schwierigkeitsgrade ermöglichen. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und die Route je nach Ausdauer wählen.
Der Berg hieß offiziell bis 1907 Rotenberg, dann benannte ihn König Wilhelm II. in Württemberg um; im Volksmund heißt er bis heute Rotenberg. Der Name stammt eventuell vom Wirdeberg in Luxemburg, der möglichen Heimat des Geschlechts, oder vom römisch-keltischen Wirodunum.
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