Haus der Gegenwart, Einfamilienhaus in Trudering-Riem, Deutschland
Das Haus der Gegenwart ist ein zweigeschossiges Versuchshaus mit rund 200 m² Wohnfläche auf dem Gelände der Bundesgartenschau 2005 in München. Im Erdgeschoss gruppieren sich drei kubische Wohneinheiten mit eigenen Eingängen um einen offenen Fahrzeugbereich; darüber öffnet sich der Gemeinschaftsraum mit Küche über raumhohe Fenstertüren auf drei Dachterrassen.
Das Haus ging aus einem 2001 vom SZ-Magazin ausgeschriebenen Architekturwettbewerb hervor: 100 Büros waren eingeladen, ein Haus für vier Personen für höchstens 250 000 Euro zu entwerfen. Der zweitplatzierte Entwurf von Allmann Sattler Wappner wurde auf einem rund 500 m² großen Grundstück für die Bundesgartenschau 2005 gebaut, Anfang 2005 fertiggestellt und während der Schau öffentlich zugänglich. Ende Juni 2011 wurde es geschlossen; Ende 2011 kaufte Unternehmer Martin Hippius das Gebäude, um es umzusiedeln, und am 6. Juli 2012 löste sich die HausderGegenwart GmbH auf.
Das Haus entstand als gemeinnütziges Projekt von SZ-Magazin, Landeshauptstadt München, Bayerischer Hausbau GmbH und Fördergesellschaft Landespflege Bayern e. V. für die Bundesgartenschau 2005. Seinen Namen trägt es nach dem Architekturwettbewerb des SZ-Magazins von 2001, der 100 Büros zu einem idealen Haus für vier Personen mit höchstens 250 000 Euro Baukosten aufrief. Nach der BuGa fanden dort Ausstellungen und Workshops statt.
Die S-Bahn-Station Trudering und mehrere Buslinien sind in kurzer Entfernung erreichbar und verbinden die Gegend mit der Innenstadt Münchens. Der Stadtteil hat auch Geschäfte, Schulen und Parks in der Nähe, was den Alltag praktisch macht.
Das Haus weiß, wo sich jeder Bewohner aufhält: Ein Funkanhänger leitet eintreffende Mails an den nächstgelegenen Bildschirm. Beleuchtung, Heizung, Jalousien und Gartenbewässerung lassen sich vom Mobiltelefon aus steuern, auch von unterwegs.
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