Bosehaus, Museumsgebäude am Thomaskirchhof, Deutschland.
Das Bosehaus ist ein barockes Gebäude am Thomaskirchhof, das einen großen Konzertsaal mit Musikempore beherbergt. Im Inneren verbinden sich historische Architektur mit Ausstellungsräumen, in denen die Bach-Sammlungen präsentiert werden.
Der Kaufmann Georg Heinrich Bose kaufte 1710 ein Gebäude aus dem 16. Jahrhundert und ließ es zum barocken Bau umwandeln. Nach Bachs Zeit wurde das Haus zum Sitz des Bach-Archivs und blieb damit Ort der Erinnerung an den Komponisten.
Das Bach-Archiv Leipzig nutzt das Bosehaus als Aufbewahrungsort für Handschriften, Briefe und persönliche Gegenstände, die Johann Sebastian Bachs künstlerisches Wirken in der Stadt dokumentieren. Besucher erfahren hier, wie Bach in Leipzig lebte und arbeitete, während sie durch die Räume gehen, in denen diese Sammlungen gezeigt werden.
Der Konzertsaal wird das ganze Jahr über für Aufführungen, private Veranstaltungen und Treffen genutzt. Die Räume sind leicht zugänglich, wobei die Ausstellung und die Konzerträume ausreichend Platz zum Erkunden bieten.
Das Gebäude enthält eine verborgene Schallfalle, die oberhalb der Decke angebracht ist und durch ein verschiebbares Gemälde verborgen wird. Diese raffinierte barocke Akustiklösung war eine technische Innovation für die damalige Zeit.
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