Bottsand, Naturschutzgebiet in Schleswig-Holstein
Bottsand ist ein Naturschutzgebiet an der Lübecker Bucht bei Wendtorf mit sandigen Stränden, flachen Buchten und Dünen, die von Strandpflanzen bewachsen sind. Das Gelände wird durch einen Deich begrenzt und bietet Blicke auf das Wattenmeer, wo sich Wasser und Land treffen.
Das Gebiet wurde 1939 erstmals unter Schutz gestellt und ist seit den 1960er Jahren ein wichtiges Vogelbrutgebiet. Eine Naturstation wurde 2013 auf einem benachbarten Deich eröffnet, um Besucher über die ökologische Bedeutung dieser Küstenlandschaft zu informieren.
Der Name Bottsand bezieht sich auf die flachen Gewässer hinter der Landunge, die für Vögel und Wattvögel lebenswichtig sind. Besucher können vom Deich aus beobachten, wie Enten und Möwen diese Bereiche zum Rasten und Fressen nutzen.
Besucher sollten den Deich-Wanderweg nutzen, um die beste Aussicht auf Vögel und Wattgebiete zu haben, da der innere Schutzbereich das ganze Jahr über gesperrt ist. Festes Schuhwerk ist notwendig, da der Boden je nach Jahreszeit nass oder sandig sein kann.
Die Waldeidechse, eine seltene Eidechsenart, ist eine der wenigen europäischen Reptilienarten, die lebende Junge zur Welt bringt statt Eier zu legen. Besucher mit Geduld können diese gut getarnten Tiere in den trockenen Dünen und Graslandschaften beobachten.
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