Neue Wasserkunst, Kulturerbeturm in Bautzen, Deutschland.
Die Neue Wasserkunst ist ein 30 Meter hohes Bauwerk in Bautzen, das früher Wasser in die Stadt pumpte und verteilte. Das Gebäude zeigt, wie Ingenieure im 17. Jahrhundert Brunnen und Rohre nutzten, um Trinkwasser zu den Häusern zu bringen.
Das Bauwerk entstand 1606 als Lösung für das Problem der Wasserversorgung in der mittelalterlichen Stadt. Die Konstruktion wurde später modernisiert und beeinflusste den Aufbau ähnlicher Systeme in anderen europäischen Städten.
Der Name bezieht sich auf die neu entwickelte Wassertechnik, die damals sehr fortschrittlich war. Besucher können heute noch sehen, wie die Stadtbewohner dieses Bauwerk als wichtigen Teil ihres täglichen Lebens betrachteten.
Das Gebäude befindet sich in der Äußeren Lauenstraße 58 und ist von außen sichtbar, wobei die Steinarbeiten und Fenster gut zu erkennen sind. Der Ort lässt sich leicht zu Fuß erreichen und die umliegenden Straßen bieten Platz zum Beobachten und Fotografieren.
Das Gebäude war eines der frühesten Beispiele in Mitteleuropa, das Druck und Schwerkraft nutzte, um Wasser in höhere Stockwerke zu drücken. Diese technische Lösung war damals so innovativ, dass andere Städte das Modell später kopierten.
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