Bautzen, Mittelalterliche Stadt in Sachsen, Deutschland
Bautzen ist eine Stadt auf einem Granitfelsen am Ufer der Spree in Ostsachsen. Türme mit Schieferdächern und Mauerreste aus Stein begrenzen die Altstadt, durch die gepflasterte Gassen mit Treppen und Bögen führen.
Die Ansiedlung wurde 1002 erstmals schriftlich erwähnt und wechselte über die Jahrhunderte mehrmals zwischen böhmischer, ungarischer und sächsischer Herrschaft. Im späten Mittelalter trat sie dem Sechsstädtebund bei, einem regionalen Schutzverband gegen Raubritter und für den Handel.
Straßenschilder und öffentliche Hinweise erscheinen sowohl auf Deutsch als auch auf Sorbisch, der Sprache der westslawischen Minderheit, die in dieser Gegend lebt. Viele Geschäfte und Cafés führen zweisprachige Beschriftungen, und man hört auf dem Markt gelegentlich beide Sprachen nebeneinander.
Der Hauptplatz beherbergt das Informationsbüro für Besucher, das an Wochentagen Auskunft über Sehenswürdigkeiten und Rundgänge gibt. Die Gassen der Altstadt sind steil und uneben, daher ist festes Schuhwerk hilfreich.
Die Peterskirche wird seit dem 16. Jahrhundert gleichzeitig von katholischen und evangelischen Gemeinden genutzt, wobei jede ihren eigenen Altarraum innerhalb des Gebäudes hat. Eine niedrige Trennwand teilt das Kirchenschiff in zwei getrennte Bereiche für Gottesdienste.
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