Iburg, Burgruine in Deutschland
Die Iburg ist die Ruine einer Spornburg auf einem 520 m hohen Felssporn über dem Albtal, etwa 500 Meter westlich von Steinbach. Sie hatte einen Bergfried mit vorgebautem Rundturm auf 7 mal 12 Metern Grundfläche und 1,3 Meter dicken Mauern; erhalten sind nur Mauerreste dieses Rundturms. Metz hält ihn für eine Zisterne für einen Dachbrunnen an einem Wohnturm und nimmt eine Vor- und eine Hauptburg an.
Die Iburg entstand vermutlich im 10. oder 11. Jahrhundert; ein alter Weg verband sie mit der nahen Siedlung Steinbach, weshalb Ebner (1950) sie als Sitz der Herren von Steinbach ansah, urkundlich genannt Johann von Steinbach 1341 und 1350, Turingus 1380 und ein weiterer Johann 1492. Auch die Herren von Urberg kommen als Erbauer in Betracht. Nach der Zerstörung der Burg Tiefenstein 1272 und dem Machtverlust dieses Geschlechts wurde die Iburg wohl aufgegeben. Große Teile ihrer Steine wurden von 1854 bis 1863 für die Albtalstraße abgetragen, wobei der Nordteil des Burghügels zerstört wurde.
Der Name Iburg stammt wohl von „Eibe“, daneben wird ein Bezug zu „Fliehburg“ erwogen. Die Anlage wird mit den Herren von Steinbach verbunden, urkundlich Johann von Steinbach 1341 und 1350, Turingus 1380 und ein weiterer Johann 1492; auch die Herren von Urberg kommen als Erbauer in Betracht. Die Ruine ist kein Schloss.
Die Ruine liegt etwa einen Kilometer von der Hauptstraße entfernt und kann zu Fuß erreicht werden, wenn man von einem Ort namens Tiefenstein startet. Beachten Sie, dass das Gelände sehr steil ist und einige Teile gefährlich sein können, besonders bei nassen Bedingungen.
In der Nähe der Ruine befindet sich eine alte Mauer namens Landhag, die möglicherweise aus römischer Zeit stammt und von der Wehra bis zum Dorf Wieladingen verläuft. Experten untersuchen noch immer, ob diese Mauer römischen oder frühen germanischen Ursprungs ist.
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