Brausenwerth, Flussinsel im Stadtteil Elberfeld, Wuppertal, Deutschland.
Die Brausenwerth ist eine Insel im Fluss Wupper, die sich durch Elberfeld zieht und den Fluss in zwei Arme aufteilt. Die Insel liegt inmitten des Stadtgebietes und prägt die Wasserlandschaft dieses Stadtteils.
Die Insel erhielt ihren Namen von der Familie Braus, die sich 1598 hier niederließ, wobei 'Werth' im deutschen Sprachgebrauch eine Flussinseln bezeichnet. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich das Gebiet und wurde durch verschiedene städtebauliche Maßnahmen geprägt.
Vor dem Zweiten Weltkrieg beherbergte dieses Gebiet das Stadttheater, mehrere große Hotels und eine öffentliche Badeanstalt.
Das südliche unterirdische Arm des Wupper, bekannt als Flutgraben, wurde während der Umgestaltung des Verkehrszentrums Döppersberg modifiziert. Der Besuch ist am leichtesten vom Ufer aus möglich, wo man den Fluss und die Insel beobachten kann.
Ein Denkmal für Kaiser Wilhelm, geschaffen von Bildhauer Gustav Eberlein, stand zwischen 1893 und 1937 auf dem Brausenwerther Platz. Das Monument prägte das Stadtbild für mehrere Generationen, bevor es aus dem öffentlichen Raum entfernt wurde.
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