Buchhorner See, Stausee in Deutschland
Der Buchhorner See ist ein kleines Gewässer in Baden-Württemberg mit einer Fläche von etwa 25.000 Quadratmetern und einer maximalen Tiefe von zweieinhalb Metern. Das Wasser wird durch unterirdische Quellen gespeist, während von hier aus der kleine Fluss Pfedelbach beginnt, der etwa zwei Kilometer entfernt eine alte Mühle antrieb.
Aufzeichnungen aus dem späten 15. Jahrhundert erwähnen, dass das Land um den See von Adelsfamilien besessen wurde und mit Mauern befestigt war. Ein bedeutendes Ereignis war 1949, als der Damm brach und die Umgebung überflutete, woraufhin die Gegend in den 1950er Jahren für Freizeitaktivitäten umgestaltet wurde.
Der Name Buchhorner See bezieht sich auf das Dorf Buchhorn, das in der Nähe liegt. Das Wasser wird von Einheimischen und Besuchern für Entspannung und einfache Freizeitaktivitäten genutzt, wobei der Ort besonders im Winter als Eislaufplatz beliebt ist. Die Gegend spiegelt eine lange Verbindung zwischen den Menschen und dieser Wasserstelle wider.
Der See ist einfach mit dem Auto erreichbar und bietet kostenlose Parkplätze in der Nähe. Der Zutritt ist frei, und es gibt kleine Sandstrände zum Sitzen, Spazieren und Schwimmen, sowie Campingplätze für längere Aufenthalte.
In den 1960er Jahren wurde ein etwa 38 Meter hoher Wassertum neben dem See gebaut, der heute mit einer Aussichtsplattform ausgestattet ist und sich weit über die umgebende Landschaft erhebt. Diese Struktur ist nicht nur funktional, sondern auch ein Wahrzeichen der Region, das von vielen Punkten aus sichtbar ist.
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