Kemnader See, Stausee und Wassersportzentrum zwischen Bochum, Hattingen und Witten, Deutschland.
Der Kemnader See ist ein Stausee zwischen Bochum, Hattingen und Witten in Deutschland. Das Gewässer erstreckt sich über mehrere Kilometer und wird von einem durchgehenden Uferweg umgeben, der Bootsanlegestellen, Sporthafenanlagen und Badestellen miteinander verbindet.
Der Ruhrverband staute die Ruhr im Jahr 1979 auf und schuf damit ein neues Gewässer zur Regulierung des Flusslaufs. Das Vorhaben veränderte das gesamte Tal und ersetzte zuvor landwirtschaftlich genutzte Flächen durch einen künstlichen See.
Der Stausee bringt Segelboote, Ruderer und Kanufahrer aus dem ganzen Ruhrgebiet zusammen und dient als Trainingsgelände für Wassersportvereine. Entlang der Ufer treffen sich Familien zum Grillen und Jogger nutzen die flachen Wege für ihre täglichen Runden.
Der Rundweg um das Gewässer ist etwa acht Kilometer lang und eignet sich gut für Spaziergänge oder Radtouren ohne große Steigungen. Zugang zum Wasser ist an mehreren Stellen möglich, und Bootsverleihe sind an den Ufern verteilt.
Eine Erhebung aus dem Jahr 2014 zählte 839 Pflanzen-, Tier- und Pilzarten am See, darunter 35 gefährdete Arten. Diese Vielfalt überrascht viele Besucher, da das Gebiet mitten in einem dicht besiedelten Industrieraum liegt.
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