Hattingen, Mittelalterliche Handelsstadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Hattingen ist eine Stadt im Ennepe-Ruhr-Kreis in Nordrhein-Westfalen, die sich entlang des südlichen Ufers der Ruhr erstreckt und von bewaldeten Hügeln und ehemaligen Industrieanlagen umgeben wird. Die Altstadt liegt auf einem Hang über dem Fluss und wird von Fachwerkhäusern, engen Gassen und Resten der mittelalterlichen Stadtmauer geprägt.
Die Siedlung wurde im 9. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich zu einem Handelsknotenpunkt an der Ruhr. Im Jahr 1396 verlieh Graf von der Mark der Ortschaft die Stadtrechte, wodurch sie politisch und wirtschaftlich an Bedeutung gewann.
Der Name geht zurück auf eine frühmittelalterliche Siedlung und verbindet sich heute mit den Fachwerkhäusern der Altstadt, die Besucher beim Spaziergang durch enge Gassen entdecken. Auf dem Marktplatz und rund um die Kirche St. Georg sammeln sich Cafés und kleine Läden, die das Zentrum beleben.
Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden und liegt etwa 10 Minuten Gehzeit vom Bahnhof entfernt, wobei der Weg leicht ansteigend ist. Wer einen längeren Spaziergang plant, kann dem Ruhruferweg folgen, der durch Grünflächen und vorbei an alten Industriedenkmälern führt.
In der Altstadt steht das älteste Fachwerkhaus der Region, das aus dem Jahr 1396 stammt und heute ein kleines Museum beherbergt. An mehreren Stellen sind noch Teile der mittelalterlichen Stadtbefestigung sichtbar, darunter ein gut erhaltenes Wehrtor.
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