Burg Breisach, Mittelalterliche Burgruine in Breisach, Deutschland
Burg Breisach sind die Überreste einer mittelalterlichen Festung auf dem Münsterberg, die von einem breiten Graben umgeben ist. Die steinernen Mauern erheben sich vom Bergplateau und bilden die Grundstruktur der Burganlage.
Die Burg wurde vermutlich Ende des 12. Jahrhunderts von Berthold V. von Zähringen erbaut, 1294 von den Habsburgern ausgebaut und 1315 zur Reichsburg erhoben. Kaiser Karl V. ernannte 1552 Lazarus von Schwendi zum Burgvogt, der die Befestigung bis zu seinem Tod 1583 verstärken ließ. Nach Schäden bei der Belagerung 1633 und der Schlacht bei Wittenweiher 1638 wurde sie 1741 unter Maria Theresia geschleift; die letzten Reste des Wohnturms wurden 1793 abgetragen.
Die Burg gab dem Breisacher Amt des Burgvogts seinen Namen: Kaiser Karl V. ernannte 1552 Lazarus von Schwendi zum Burgvogt, der die Anlage bis zu seinem Tod 1583 weiter befestigen ließ. Ein Burgmodell wird im Stadtmuseum im Rheintor aufbewahrt; es zeigt den rechteckigen Donjon und den 20 bis 24 Meter breiten Halsgraben.
Die besten Einblicke in die ursprüngliche Struktur bietet ein detailliertes Modell im Stadtmuseum in Breisach. Wer die Ruinen selbst erkunden möchte, sollte festes Schuhwerk tragen, da das Gelände uneben ist.
Der rechteckige Bergfried maß 24 auf 17 Meter, war 27 bis 30 Meter hoch und hatte 3 Meter dicke Mauern. Der Halsgraben war 20 bis 24 Meter breit und 12 Meter tief. Ein Modell der Burganlage ist im Stadtmuseum im Rheintor ausgestellt.
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