Burg Randeck, Mittelalterliche Burg in Essing, Deutschland.
Burg Randeck ist die Ruine einer Höhenburg auf einem Felsvorsprung auf 490 m am Nordrand des Altmühltals oberhalb von Essing. Erhalten sind Außenmauern, das Burgverlies, der fensterlose Hungerturm und der 36 Meter hohe Bergfried aus regelmäßigen Quadern, der als Aussichtsturm bestiegen werden kann. Eine Brücke über den Graben, früher eine Zugbrücke, führt zu den Hauptgebäuden.
Eine erste Befestigung an dieser Stelle entstand wahrscheinlich im 10. Jahrhundert unter Herzog Arnulf I. von Bayern gegen die Ungarneinfälle. Die heutige Burg wurde im 11. und 12. Jahrhundert von den Randeckern erbaut. 1298 fiel sie an die als Raubritter bekannten Abensberger Babonen; nach deren Aussterben 1485 kam sie an das Herzogtum Bayern.
Der Name Randeck bezeichnet den Felssporn über Essing, und die Burg war mit dem Markt zu ihren Füßen verbunden: Die Essinger mussten ihrem Burgherrn Frondienste leisten. Die Ruine gehört heute dem Markt Essing, und auf dem Gelände finden Veranstaltungen statt.
Der Zugang zur Anlage ist am einfachsten von Essing aus möglich, und Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Weg hinauf zum Schloss steil ist. Die beste Zeit für einen Besuch ist bei trockenem Wetter, wenn die Wege sicher zu begehen sind.
Der 36 Meter hohe Bergfried ist nicht erhalten: 1838 stürzten Teile der Burg ein, ab 1842 ließ Kronprinz Maximilian die Anlage sichern und teilweise wieder aufbauen. Sein Mauerwerk aus regelmäßigen Quadern ist ungewöhnlich exakt gefügt; eine Treppe führt heute auf eine Aussichtsplattform über Essing.
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