Burg Rauheneck, Mittelalterliche Burgruine in Ebern, Deutschland
Die Burg Rauheneck ist die Ruine einer Höhenburg auf einem westlichen Bergausläufer des Haubeberges (428 m ü. NN) nördlich von Vorbach im Naturpark Haßberge. Sie war eine Amtsburg des Bistums Würzburg und ist von Mischwald umgeben. Wegen Einsturzgefahr war die Anlage bis 2006 gesperrt; seit Beginn der Notsicherung ist sie wieder zugänglich.
Der Sage nach wurde die Burg um 1180 von den Brambergern nach der Zerstörung ihrer Nachbarburg errichtet. 1231 stellte der Edelfreie Ludwig von Ruheneke die halbe Burg unter das Bistum Würzburg, um 1250 erlosch die Familie. Ab 1378 hielten die Marschalk die Veste als Würzburger Dienstmannen; nach ihrem Aussterben 1550 fiel sie an das Bistum, wurde 1720 verlassen und gehört seit 1829 den Freiherren von Rotenhan.
Der Name Rauheneck bedeutet „bewaldetes Eck“ oder „Bergsporn“ und verweist auf die Lage auf einem bewaldeten Sporn des Haubebergs. Bereits 1232 ist eine Burgkapelle bezeugt, die zur Pfarrei Ebern gehörte; für 1428 ist ein Kaplan nachweisbar. Die Bewohner von Jesserndorf und Bischwind besuchten dort die Gottesdienste und zahlten dem Eberner Pfarrer jährlich fünf Pfund Heller.
Die Ruine liegt auf einem westlichen Sporn des Haubebergs (428 m) über dem Dorf Vorbach, nördlich von Ebern, und ist zu Fuß durch den Mischwald des Naturparks Haßberge erreichbar. Wegen Einsturzgefahr war die Anlage bis 2006 gesperrt; die im Juli 2006 begonnene Notsicherung und die Sicherung von 2018/19 machen sie wieder begehbar, abgeschlossen sind die Arbeiten aber nicht – bleiben Sie auf den Wegen.
Die Burgkapelle wurde bereits 1232 erwähnt und war in die Pfarrei Ebern eingegliedert; für 1428 ist ein Kaplan nachweisbar. Die Bewohner von Jesserndorf und Bischwind besuchten dort die Gottesdienste und zahlten dem Eberner Pfarrer jährlich fünf Pfund Heller. Seit 1829 gehören die Ruinen den Freiherren von Rotenhan.
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