Burg Ehrenstein, Burgruine in Ehrenstein, Deutschland
Burg Ehrenstein ist eine kleine Hangruine etwa 25 Meter über dem Mehrbach, direkt neben dem Kloster Ehrenstein. Am auffälligsten ist der vorgelagerte Artillerieturm, der aus den Bäumen ragt; vom zentralen fünfeckigen Wohnturm sind vor allem die verstärkte Angriffsseite erhalten, das dem Kloster zugewandte Torhaus ist kaum noch zu erkennen.
Die Burg Ehrenstein wurde 1331 erstmals urkundlich als Besitz eines Rorich von Uetgenbach (1312–1345) erwähnt, der sich seither Herr zu Ehrenstein nannte. Später gelangte sie an die Herren von Nesselrode, denen sie bis zur Eigentumsaufgabe 1993 gehörte. Im Dreißigjährigen Krieg zerstörten schwedische Truppen die Burg; seither wurde sie nicht wieder aufgebaut.
Die Ruine gab dem Asbacher Ortsteil Ehrenstein seinen Namen und steht unmittelbar neben dem Kloster Ehrenstein, das man von der Artillerieturm aus sieht. Rorich von Uetgenbach, 1331 urkundlich erwähnt, nannte sich nach der Burg Herr zu Ehrenstein. Bis 1993 blieb sie im Besitz der Herren von Nesselrode, die dann das Eigentum aufgaben; seither gilt sie als herrenlos.
Die Ruine liegt rund 25 Meter über dem Mehrbach auf einem Hang unmittelbar neben dem Kloster Ehrenstein und ist zu Fuß frei zugänglich. Der Boden ist uneben und teilweise bewaldet, festes Schuhwerk ist daher sinnvoll. Seit 2007 laufen Restaurierungsarbeiten, einzelne Abschnitte können abgesperrt sein.
Seit der Löschung aus dem Grundbuch 1993, nachdem die Familie von Nesselrode das Eigentum aufgegeben hatte, gilt die Ruine als herrenlos. Die seit 2007 laufenden Restaurierungsarbeiten finanzieren die Ortsgemeinde und die Verbandsgemeinde Asbach sowie Landesmittel; 2010 war die nordöstliche Ringmauer vollständig wiederhergestellt.
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