Burg Entenburg, Ehemalige Wasserburg in Pfohren, Donaueschingen, Deutschland
Die Burg Entenburg ist eine ehemalige Wasserburg nahe der Donau in Pfohren, heute ein Ortsteil von Donaueschingen. Sie besitzt einen quadratischen Baukörper, der früher von einem Graben umgeben war, der heute fehlt. Darstellungen zeigen oft vier Ecktürme, doch ist sehr strittig, ob es diese tatsächlich gab. 1871 wurde die Burg vollständig umgebaut, von 1987 bis 1989 behutsam restauriert.
Die Burg entstand um 1471 während einer Zeit verstärkter Befestigungsaktivitäten im deutschsprachigen Raum. Diese Bauphase war geprägt durch die Notwendigkeit, Siedlungen und Territorien gegen verschiedene Bedrohungen zu schützen.
Der Name Entenburg soll von Kaiser Maximilian I. stammen, der 1499 drei Tage auf der Burg weilte und ihr den Namen Enthaburg gegeben haben soll. Eine Sage berichtet, Kaiser Karl der Dicke sei hier bei der Entenjagd im Sumpf umgekommen und als „Schnufer“ nachts zu hören; tatsächlich starb er in Neudingen.
Die Burg Entenburg ist in Privatbesitz und nicht zu besichtigen; sie lässt sich nur von außen betrachten, der frühere Graben fehlt heute. Sie liegt nahe der Donau in Pfohren, einem Ortsteil von Donaueschingen, auf rund 686 m ü. NN. 1871 wurde sie vollständig umgebaut, von 1987 bis 1989 restaurierten Ralf und Anne Röver aus Überlingen sie in enger Absprache mit dem Denkmalamt Freiburg.
Eine Sage lässt Kaiser Karl den Dicken hier bei der Entenjagd im Sumpf umkommen und nachts als „Schnufer“ umgehen; tatsächlich starb er in Neudingen. Die Burg ist in Privatbesitz und beherbergte früher ein Antiquariat.
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