Burg Schlüsselburg, Burg in Schlüsselburg, Petershagen, Deutschland
Die Burg Schlüsselburg ist der erhaltene Südflügel einer ursprünglich zweiflügeligen Anlage, die 1581 bis 1585 errichtet wurde und die Bauten von 1335 ersetzte; der Nordflügel wurde im 19. Jahrhundert abgerissen. Das Gebäude liegt westlich der Weser im Petershagener Ortsteil Schlüsselburg. Auf dem Schornstein des Nordgiebels befindet sich ein Storchennest, das mindestens seit 1935 ständig besetzt ist.
Bischof Ludwig von Minden ließ die Burg 1335 als Außenstelle von Petershagen errichten, zum Schutz vor Angriffen aus dem Norden, insbesondere der Grafen von Hoya auf Stolzenau. Sie wurde eine der fünf Landesburgen des Fürstbistums Minden. Finanznot führte zur Verpfändung an die Familien von Münchhausen und von Klencke, und im 15. Jahrhundert ging ihre militärische Bedeutung zurück. Nach dem Dreißigjährigen Krieg diente sie als Amtshaus des Amtes Schlüsselburg; 1846 erwarb die Stadt sie und nutzte sie bis 1934 für die Amtsverwaltung und bis 1961 als Schule.
Der Name der Burg stammt vom Schlüssel im Wappen des Bistums Minden. Ab 1846 gehörte sie der Stadt Schlüsselburg und beherbergte bis 1934 die Amtsverwaltung, bis 1961 die Schule. Seit 1971 hat die Familie Swoboda die Burg restauriert; sie bleibt in Privatbesitz und ist nicht öffentlich zugänglich.
Die Burg ist in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich; sie lässt sich nur von außen betrachten, das Gelände darf nicht betreten werden. Sie liegt unweit westlich der Weser im Petershagener Ortsteil Schlüsselburg. Das erhaltene Gebäude ist der Rest einer ursprünglich zweiflügeligen Anlage, deren Nordflügel im 19. Jahrhundert abgerissen wurde.
Im 19. Jahrhundert wurde der Nordflügel abgerissen, sodass nur ein Flügel des 1581 bis 1585 errichteten Baus erhalten blieb. Auf dem Schornstein des Nordgiebels befindet sich ein Storchennest, das mindestens seit 1935 ständig besetzt ist und von außen zu sehen ist.
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