Burg Schweinsberg, Mittelalterliche Burg in Stadtallendorf, Deutschland.
Burg Schweinsberg liegt auf einem Basaltkegel von rund 215 m ü. NHN in Stadtallendorf. Um 1482 ließ Hans Jakob von Ettlingen eine mächtige äußere Zwingermauer mit drei halbrunden Türmen und dem Hexenturm errichten sowie eine rechteckige Vorburg, deren Eingang noch heute ein runder Wehrturm deckt. Die zwischen 1459 und 1497 von Conrad Schenck zu Schweinsberg erbaute Kemenate erhielt 1852 einen neugotischen Anbau; in den beiden erhaltenen Häusern liegen sieben Eigentumswohnungen.
Die Burg wurde um 1230 von Guntram von Marburg gegründet und erlebte eine große Erweiterung 1482 durch den Baumeister Hans Jakob von Ettlingen. Nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wurde sie 1852 mit neugotischen Elementen renoviert.
Der Name Schweinsberg stammt von der Familie, die die Burg erbaute: Guntram nannte sich um 1230 „von Schweinsberg“, und seine Nachfahren wurden um 1249 zu hessischen Erbschenken bestellt. Eine Familie Schenck und ein Nachfahre des Kemenaten-Erbauers Konrad Schenck wohnen bis heute in deren Wohnungen.
Das Gelände steht auf einem Basalthügel und bietet Weitblicke über die Umgebung von Stadtallendorf. Die beste Zeit zum Besuch ist bei guter Witterung, wenn die Wege rund um die Burg leicht zu begehen sind.
Nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg mit neugotischen Stilmerkmalen erneuert, was ihr ein romantisches Aussehen verlieh. Diese Umgestaltung wandelte das Erscheinungsbild von einer reinen Wehranlage zu einem Wohnbau mit historischem Charme.
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