Burg Homberg, Mittelalterliche Burg in Homberg Ohm, Deutschland.
Burg Homberg ist eine mittelalterliche Wehranlage in Homberg (Ohm) und präsentiert sich als rechteckige Steinburg mit massiven Mauern und mehreren erhaltenen Türmen. Die Anlage thront auf erhöhtem Gelände über dem Ohmtal und bietet damit einen Überblick über die umgebende Landschaft.
Burg Homberg wurde 1065 erstmals urkundlich erwähnt, als König Heinrich IV. das Reichsgut dem Kloster Hersfeld übertrug; 1146 erscheint sie als Hohunburch in einer Schenkung Konrads III. Ab 1190 war sie mit Burgmannen besetzt, 1247 wurde sie hessischer Amtssitz von Homberg. 1646 wurde sie nach Belagerung durch schwedische und niederhessische Truppen zerstört und der Bergfried gesprengt; 1648 wurde sie zum Teil wieder hergerichtet und 1836 erneuert.
Der Name der Burg erscheint 1146 in Urkunden als Hohunburch. Eine Kapelle innerhalb der Mauern war dem heiligen Georg geweiht, und 1328 stiftete Landgraf Heinrich II. von Hessen einen Altar in der St.-Georgs-Kirche der Burg für eine tägliche Messe. Seit 2012 betreut der Verein Schlosspatrioten Homberg an der Ohm e. V. die Anlage.
Der Zugang zur Burg erfolgt über die Straße An der Schlossmauer, wo auch Parkplätze für Besucher vorhanden sind. Die Wege rund um die Anlage sind gut begehbar und ermöglichen es, die Struktur von verschiedenen Blickwinkeln zu erkunden.
Die Burg wurde 1646 kurz vor Ende des Dreißigjährigen Krieges nach einer Belagerung durch schwedische und niederhessische Truppen zerstört; nachdem zwei friedliche Übergaben gescheitert waren, wurde der Bergfried gesprengt. Seit 2012 gehört die Anlage der Stadt Homberg (Ohm) und wird von den Schlosspatrioten Homberg an der Ohm e. V. betreut.
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