Burg Flossenbürg, Mittelalterliche Felsenburg in Flossenbürg, Deutschland
Die Burgruine Flossenbürg ist eine mittelalterliche Felsenburg auf einem Granitfelsen in der Oberpfalz, Bayern. Sie besteht aus einem Wohnturm, zwei Innenhöfen und Befestigungsmauern, die den natürlichen Fels als Baumaterial und Verteidigungselement einbeziehen.
Die Burg wurde 1125 von Graf Berengar I. von Sulzbach an das Stift Berchtesgaden übertragen und wechselte danach mehrfach zwischen deutschen Kaisern und bayerischen Herrschern den Besitzer. Im Laufe des Mittelalters verlor sie an Bedeutung und verfiel schließlich zur Ruine.
In den Mauerresten ist ein romanischer Kamin erhalten, der zeigt, wie ein mittelalterlicher Wohnraum in einem Bergfried ausgesehen haben könnte. Diese Art von Ausstattungsdetail ist selten in Burgruinen erhalten und gibt dem Ort einen greifbaren Alltagsbezug.
Die Ruine ist ganzjährig frei zugänglich, und der restaurierte Turm kann bestiegen werden. Festes Schuhwerk empfiehlt sich, da der Felsuntergrund uneben sein kann.
Ein separater quadratischer Turm steht rund 30 Meter vom Hauptkomplex entfernt und war nicht Teil der Kernburg, sondern diente als eigenständiger Außenposten. Solche vom Hauptkastell getrennten Türme sind in deutschen Burganlagen verhältnismäßig selten.
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