Burgstall Haselstein, Mittelalterliche Burgruine in Floß, Deutschland
Der Burgstall Haselstein ist eine Burgruine in 705 Metern Hohe, gelegen im Staatswald mit Blick auf steile Granitfelsformationen. Die Uberreste zeigen noch Mauerwerk und Strukturen aus dem Mittelalter, die in einer wilden, waldigen Umgebung erhalten sind.
Die Burg entstand um 1400 als Befestigungsanlage im oberpfälzischen Gebiet und wurde im 16. Jahrhundert verlassen. Nach ihrer Wiederentdeckung 1860 nutzte man das Gelande als Veranstaltungsort, was die Stätte vor vollständigem Verfall bewahrte.
Der Ort trägt seinen Namen von den Haselsträuchern, die einst an den Felshängen wuchsen und die Burg umgaben. Heute prägen die Granitfelsen und die Ruinen ein charakteristisches Bild, das Besucher anzieht, die sich für mittelalterliche Orte interessieren.
Das Gebiet ist uber mehrere Wanderwege erreichbar, wobei die kürzeste Route vom Parkplatz Kleine Gaisweiher startet und verschiedene Schwierigkeitsgrade anbietet. Der Weg ist am besten in trockenen Bedingungen zu gehen, da die Felsen rutschig und die Steigung im oberen Bereich steil werden kann.
Ein markantes Granitfelsgebilde wird als der versteinerte Wachhund genannt, eine Naturformation die an einen liegenden Hund erinnert. Eine kleine Schutzhutte auf dem Gipfel dieses Felsens bietet Rast und Ausblick auf die umliegende Landschaft.
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