Burg Fürstenstein, Mittelalterliche Burg in Albungen, Deutschland.
Burg Fürstenstein ist eine mittelalterliche Befestigung bei Albungen an der Werra mit einem markanten Wohnturm aus Sandstein. Der Turm hat drei Steingeschosse und ein oberes Fachwerkgeschoss und misst etwa 13 mal 8 Meter.
Die Grafen von Bilstein errichteten die Burg vermutlich im 13. Jahrhundert. Graf Otto II. von Bilstein, der letzte seines Hauses, verkaufte 1301 seine Lehen und danach seinen Allodialbesitz an Landgraf Heinrich I. von Hessen, wodurch Fürstenstein an Hessen kam; danach wurde die Burg vielfach verpfändet. Ab 1344 waren die Herren Diede an der Burg berechtigt, und von 1596 bis zum Aussterben ihrer männlichen Linie 1807 waren sie alleinige Herren, die sich Diede zum Fürstenstein nannten. Im Dezember 1807 zog König Jérôme von Westphalen Burg und Herrschaft ein und gab sie Pierre Alexandre le Camus, den er zum Grafen von Fürstenstein erhob; nach dem Ende des Königreichs fiel beides an Kurhessen zurück.
Die Burg ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden; die um 1600 seitlich an den Wohnturm angebaute Kapelle ist nur von außen zu sehen. Die Herren Diede, ab 1596 alleinige Herren der Burg, nannten sich nach der Herrschaft Diede zum Fürstenstein.
Die Burg Fürstenstein ist in Privatbesitz, eine Besichtigung ist nicht möglich; zugänglich ist nur der Blick von außen. Sie liegt auf einer Erhebung von rund 205 m ü. NN rechts neben der Werra bei Albungen, einem Ortsteil von Eschwege. Der Zugang erfolgt zu Fuß über die umliegenden Wege, die öffentlich bleiben.
Die Familie Diede war mit dieser Burg für über 460 Jahre verbunden, eine außergewöhnlich lange Kontinuität für eine kleine Befestigung. Diese Stabilität war in einer Region selten, die durch politische Umbrüche geprägt war.
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