Burg Bilstein, Mittelalterliche Burgruine in Albungen, Deutschland.
Burg Bilstein ist eine mittelalterliche Burgruine auf einem Hügel bei Albungen in Hessen mit sichtbaren Steinmauern und Fundamenten. Die Anlage bietet Ausblicke über die umgebende Landschaft und zeigt typische Merkmale einer Wehrburg aus dieser Zeit.
Die Grafen von Bilstein bauten die Burg 1120 unter Graf Rugger II. auf einer Grundfläche von 40 × 25 m neu auf, nachdem eine ältere Anlage um 1100 zerstört worden war. Landgraf Albrecht von Thüringen belagerte und eroberte sie 1291. 1301 verkaufte der letzte Graf, Otto II., sie an Landgraf Heinrich I. von Hessen; 1559 bis 1562 wurde sie ausgebessert, 1594 abgebrochen.
Der Name Bilstein ging vom Burgsitz auf das Grafengeschlecht über: Ab etwa 1140/45 nannten sich Rugger II. und seine Nachfahren „von Bilstein“, später wurde der Name auch auf die Vorfahren bis Wigger I. übertragen. Graf Rugger II. gründete 1144/45 das Kloster Germerode und beschenkte es mit seinen Nachkommen reich. Der letzte Graf, Otto II., verkaufte Burg und gesamten Besitz 1301 an Landgraf Heinrich I. von Hessen und starb 1306 verarmt.
Die Ruinen liegen auf einem Hügel und sind über Wanderwege erreichbar, die von Albungen aus markiert sind. Man sollte festes Schuhwerk tragen und beachten, dass die Reste teilweise ungesichert sind und Vorsicht erfordern.
Die Burg entstand wahrscheinlich auf den Resten einer früheren, zerstörten Anlage. Graf Rugger II. baute sie 1120 auf einer Grundfläche von 40 × 25 Metern neu auf, und ab etwa 1140/45 nannte sich sein Geschlecht von Bilstein. Der letzte Graf, Otto II., verkaufte die Burg 1301 an Landgraf Heinrich I. von Hessen und starb 1306 verarmt.
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