Bunkermuseum Frauenwald, Kalter-Krieg-Bunkermuseum im Thüringer Wald, Deutschland
Das Bunkermuseum Frauenwald ist ein ehemaliger Regierungsbunker tief unter der Erde in Thüringen mit erhaltenen Arbeitsräumen, Schlafquartieren und Kommunikationsanlagen. Der unterirdische Komplex zeigt, wie eine Kommandozentrale aus der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik funktionierte.
Der Bunkerbau begann in den 1970er Jahren als Schutzmaßnahme der Geheimpolizei für führende Regierungsbeamte in Zeiten des Kalten Krieges. Die Anlage wurde bis zum Ende der DDR betrieben und diente dem Schutz bei möglichen Atomangriffen.
Die Ausstellung zeigt Räume, die zeigen, wie Menschen hier arbeiteten und lebten, wenn die Welt in Gefahr war. Man sieht persönliche Gegenstände und kann nachvollziehen, wie der Alltag in diesem unterirdischen Ort aussah.
Das Museum ist nur durch Führungen zugänglich, daher sollte man sich vorab anmelden und auf die Dauer von etwa zwei Stunden vorbereiten. Die Temperatur unter der Erde bleibt das ganze Jahr über kühl, weshalb wärmere Kleidung empfohlen wird.
Besucher können optional in den originalgetreuen Unterkunftsräumen übernachten und erleben dabei, wie es sich anfühlte, in dieser unterirdischen Welt zu leben. Diese Erfahrung vermittelt einen direkten Eindruck von der Isolation und den Bedingungen, denen Beamte ausgesetzt waren.
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