Thüringen, Bundesland in Mitteldeutschland
Thüringen ist ein Bundesland in Mitteldeutschland, das von bewaldeten Mittelgebirgen und breiten Flusstälern geprägt wird. Das Land erstreckt sich vom Thüringer Wald im Süden bis zum flacheren Norden mit Ackerland und kleinen Städten, durchzogen von Wegen und Straßen zwischen historischen Ortschaften.
Das Gebiet entwickelte sich aus einem fränkischen Herzogtum im 7. Jahrhundert und wurde ab dem Mittelalter von sächsischen Adelsfamilien regiert. Nach jahrhundertelanger Zersplitterung vereinigten sich die kleinen Fürstentümer 1920 zu einem einheitlichen Land, das später Teil der DDR wurde.
Klassische Musik gehört zum Alltag, Chöre und Orchester pflegen eine Tradition, die auf Bach, Liszt und Wagner zurückgeht. In den Städten finden Theateraufführungen und Lesungen statt, während auf dem Land ländliche Feste und Handwerksmärkte die Gemeinschaft zusammenbringen.
Erfurt dient als Verwaltungszentrum, von wo aus öffentliche Dienstleistungen und Behörden organisiert werden. Kleinere Orte sind über Regionalzüge und Überlandbusse erreichbar, wobei viele historische Zentren für Besucher zugänglich bleiben.
Luther übersetzte das Neue Testament ins Deutsche während seines Aufenthalts auf der Wartburg, einem Ort, der heute zum Welterbe gehört. Die Region beherbergt auch das Bauhaus-Museum in Weimar, wo die Designbewegung ihre Anfänge nahm.
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