Jena, Universitätsstadt in Thüringen, Deutschland
Jena ist eine Universitätsstadt in Thüringen, die sich entlang des Saaletals zwischen bewaldeten Hügeln und Kalksteinfelsen erstreckt. Die Altstadt liegt am westlichen Flussufer, während neuere Wohnviertel und Forschungseinrichtungen die sanften Hänge auf beiden Seiten des Tals hinaufklettern.
Die Universität wurde 1558 gegründet und zog im Laufe der Jahrhunderte Denker wie Goethe, Fichte und Hegel an. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt durch die Zusammenarbeit von Carl Zeiss und Ernst Abbe zu einem Zentrum der optischen Industrie und wissenschaftlichen Präzisionsfertigung.
Die Studenten prägen das Stadtbild durch ihre Anwesenheit in den Cafés, auf den Plätzen und entlang der Saale, wo sie sich zum Lernen und Entspannen treffen. An Sommerabenden füllen sich die Uferpromenaden und Parks mit jungen Menschen, die Musik machen oder einfach zusammen draußen sitzen.
Der Hauptbahnhof liegt südlich des Zentrums und bietet regelmäßige Verbindungen nach Weimar, Erfurt, Leipzig und darüber hinaus. Die Altstadt lässt sich zu Fuß erkunden, während Busse und Straßenbahnen die äußeren Stadtteile und die Universitätsgelände verbinden.
Das Zeiss-Planetarium von 1926 gilt als das älteste funktionsfähige Projektionsplanetarium der Welt. Die Teufelslöcher, natürliche Höhlen im Kalkstein oberhalb der Stadt, boten früher Zuflucht und dienten später als Weinlager.
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