Bau 15, Bürogebäude in Jena, Deutschland.
Das Zeiss-Gebäude 15 ist ein Bürogebäude im Kern des Zeiss-Werksgeländes in Jena und ragt 42 Meter in die Höhe. Es ist Teil eines zusammenhängenden Ensembles aus dem frühen 20. Jahrhundert, das einst der Fertigung optischer Instrumente diente.
Friedrich Pützer entwarf das Gebäude 1915 für die Carl Zeiss AG, die es auf ihrem Werksgelände im Westen der Jenaer Innenstadt nach amerikanischen Vorbildern errichten ließ. Teile der optischen Werkstätten von Zeiss waren darin untergebracht. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und fast vollständig ausgebrannt, beherbergt das generalsanierte Haus heute Büros und Wohnungen.
Das Gebäude steht im Herzen des Zeiss-Geländes in Jena und erinnert daran, wie eng die Stadt mit der Feinoptik verbunden ist. Wer durch das Gelände geht, sieht an der Fassade noch heute die sachliche Formensprache früher Industriearchitektur.
Das Gebäude wird heute noch als Büro genutzt und lässt sich am besten von außen bei einem Spaziergang über das Zeiss-Gelände erleben. Die volle Höhe der Fassade und die Stahlkonstruktion des Dachs sind von der Südwestseite aus am deutlichsten zu erkennen.
Der Bau 15 gilt als ältestes Hochhaus Deutschlands; er wurde 1915 nach einem Entwurf von Friedrich Pützer für Carl Zeiss AG fertiggestellt. Mit 42 Metern Höhe und elf Etagen entstand er auf dem Zeiss-Werksgelände westlich der Jenaer Innenstadt nach amerikanischen Vorbildern. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und fast vollständig ausgebrannt, wurde er generalsaniert und beherbergt heute Büros und Wohnungen.
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