Bau 59, Bürogebäude in Jena, Deutschland.
Zeiss Bau 59 ist ein hohes Bürogebäude in Jena mit 16 Stockwerken und einer Höhe von 67 Metern. Es fällt durch seinen gläsernen Eckturm und die geschwungene Dachform auf, die es von den benachbarten Gebäuden unterscheidet.
Das Gebäude entstand zwischen 1959 und 1965 als Forschungsanlage für Carl Zeiss Jena während der industriellen Entwicklung der DDR. Nach der Wiedervereinigung wurde es umgebaut und dient heute als Bürogebäude.
Das Gebäude trägt den Namen des Optikkonzerns Zeiss und steht an einem Ort, der jahrzehntelang für technische Innovation bekannt war. Die Kunstwerke im Eingangsbereich erinnern daran, wie Werk und Kultur hier miteinander verbunden waren.
Bau 59 steht auf dem ehemaligen Werksgelände der Carl Zeiss AG im Zentrum von Jena, wenige Gehminuten von der Innenstadt entfernt. Das Gebäude wird als Bürohaus genutzt, der Zutritt ist daher in der Regel auf Mieter und deren Gäste beschränkt; den 1993 von Ben Willikens neu gestalteten Eingangsbereich sieht man am besten von außen.
Der Umbau 1992–1993 durch die Architekten Rödl & Braschel gab dem Turm seine heutige Gestalt: ein Fassadenausschnitt, ein gläserner Eckturm und eine geschwungene Dachbekrönung. Erst danach erhielt das Forschungshochhaus den Namen Bau 59 beziehungsweise B 59. 1993 gestaltete Ben Willikens den Eingangsbereich neu, 2011 übernahm Christian Graf von Wedel das Gebäude.
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