Deutsches Optisches Museum, Wissenschaftsmuseum am Carl-Zeiss-Platz, Jena, Deutschland.
Das Deutsches Optisches Museum ist ein Wissenschaftsmuseum in Jena mit Objekten zur Optik aus acht Jahrhunderten. Die Sammlung zeigt Mikroskope, Teleskope, Spektroskope und Messinstrumente aus verschiedenen Epochen.
Das Museum wurde 1922 von der Carl-Zeiss-Stiftung gegründet und war zunächst im Volkshaus untergebracht. 1928 zog es in ein Gebäude am Carl-Zeiss-Platz um, das der Architekt Johannes Schreiter entwarf.
Das Museum zeigt Jena als Zentrum der Optiktechnik und dokumentiert wie Handwerk und Wissenschaft hier zusammenkamen. Die Sammlungen erzählen von Menschen wie Ernst Abbe und Carl Zeiss, die diese Stadt prägten und ihre Arbeit veränderte wie Menschen sehen und messen.
Das Museum wird derzeit umgebaut und bleibt bis 2027 geschlossen. Besucher sollten die offizielle Website überprüfen, um den aktuellen Status zu bestätigen, bevor sie einen Besuch planen.
Das Museum bewahrt ein silbernes aufklappbares Augenmodell aus dem französischen Königshof von vor 1700, das frühes Verständnis für den Aufbau des menschlichen Auges zeigt. Das seltene Objekt veranschaulicht, wie Gelehrte lange vor modernen Mikroskopen versuchten, die Funktionsweise des Sehens zu verstehen.
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