Normannenhaus Jena, Neo-romanischer Veranstaltungsort in Jena, Deutschland
Das Normannenhaus ist ein neoromanisches Gebäude in Jena mit vier großen Sälen. Die Räume verfügen über bis zu sieben Meter hohe Decken und verbinden historische Architektur mit modernen Einrichtungen wie Audiosystemen, Tageslichtprojektoren und LED-Beleuchtung.
Der Architekt Georg Ludwig Freed entwarf das Gebäude, das 1898 als Studentenverbindungshaus eröffnet wurde. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde es enteignet und seine Nutzung grundlegend verändert.
Der Name stammt vom lateinischen Wort 'Normannen' ab und verweist auf die historischen Ursprünge als Verbindungshaus. Heute nutzen Menschen den Ort für Konzerte, Ausstellungen und Treffen, wobei die alten Steinmauern und gewölbten Räume eine besondere Stimmung für solche Anlässe schaffen.
Der Ort befindet sich auf einem Hügel mit Blick über die Stadt und ist leicht erreichbar. Besucher finden dort gedeckte Räume und Außenbereiche mit Garten, wobei die Lage sowohl Innen- als auch Außenveranstaltungen ermöglicht.
Das Gebäude war ursprünglich für Studierende gedacht, beherbergt aber heute Menschen aus der ganzen Stadt zu verschiedenen Anlässen. Die Mischung aus dem ursprünglichen akademischen Charakter und der heutigen Vielfalt an Veranstaltungen verleiht dem Ort eine interessante Doppelidentität.
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