Bauhaus-Universität Weimar, Öffentliche Universität in Weimar, Deutschland.
Die Bauhaus-Universität Weimar ist eine öffentliche Hochschule mit mehreren historischen Gebäuden in der Stadt Weimar, von denen einige vom belgischen Architekten Henry van de Velde entworfen wurden und Art-Nouveau-Elemente zeigen. Die Einrichtung beherbergt heute verschiedene Fachbereiche und zieht Studierende aus aller Welt an, die dort Architektur, Design, Ingenieurwesen und Medien studieren.
Die Institution begann 1860 als Kunstschule und wurde 1919 unter Walter Gropius in die revolutionäre Bauhaus-Schule umgewandelt, die Design und Handwerk neu definierte. Diese Schule hatte großen Einfluss auf die moderne Architektur und Gestaltung weltweit und prägte damit das Denken über Kunstausbildung des gesamten 20. Jahrhunderts.
Die Universität trägt den Namen der einflussreichen Kunstschule, die hier 1919 gegründet wurde und weltweite Bedeutung für Design und Architektur erlangte. Besucher können heute in den Gebäuden die Verbindung zwischen künstlerischem Schaffen und handwerklicher Ausbildung nachvollziehen, die das Selbstverständnis der Schule prägte.
Die Gebäude des Campus liegen verteilt im Zentrum von Weimar und sind zu Fuß erreichbar, wobei die Lage es leicht macht, auch andere Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besuchen. Für Besucher ist es hilfreich zu wissen, dass nicht alle Bereiche ohne Anmeldung zugänglich sind, daher sollte man vorher informieren, welche Teile für Touristen offenstehen.
Mehrere Gebäude der Universität wurden 1996 als Teil des UNESCO-Welterbestättigung anerkannt und sind daher unter Schutz gestellt. Die Originalstrukturen vermitteln Besuchern einen direkten Eindruck davon, wie die Schule einmal unterrichtet und arbeitete.
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