Gera, Regionales Zentrum in Thüringen, Deutschland
Gera ist ein Regionalzentrum in Thüringen, Deutschland, das im Tal der Weißen Elster auf 205 Metern Höhe liegt. Hügel und Wälder des ostthüringischen Landes umgeben die Stadt und prägen ihre Umgebung.
Eine Urkunde aus dem Jahr 995 erwähnt den Ort zum ersten Mal und markiert den Beginn seiner dokumentierten Geschichte. Die Stadt wurde später Hauptresidenz des Hauses Reuß und blieb bis 1918 Hauptstadt des Fürstentums Reuß-Gera.
Das Stadtmuseum bewahrt Werke von Otto Dix, der hier geboren wurde und dessen expressionistische Gemälde Szenen des frühen 20. Jahrhunderts zeigen. Besucher können in der Kunstsammlung auch mittelalterliche Altäre und Skulpturen aus der Region entdecken.
Der Hauptbahnhof verbindet die Stadt mit Leipzig, Berlin und München durch regelmäßige Züge, die Reisenden mehrere Optionen für Tagesausflüge bieten. Fußgänger können das historische Zentrum leicht erreichen, da die meisten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen.
Das Rathaus aus der Renaissance gilt als eines der größten Bauwerke seiner Art im Land und spiegelt die wirtschaftliche Macht wider, die die Stadt durch Textilherstellung erlangte. Seine Fassade zeigt aufwendige Steinmetzarbeiten, die Besucher aus der Nähe betrachten können.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.