Schloss Osterstein, Renaissance-Schloss in Gera, Deutschland.
Schloss Osterstein ist eine Renaissance-Burg auf dem Hainberg-Hügel im Stadtteil Untermhaus, die einen etwa 21 Meter hohen Bergfried und Reste von Steinmauern zeigt. Die Anlage umfasst noch erhaltene Strukturen, darunter einen Aussichtsbereich mit Café und eine Bühne für Veranstaltungen.
Die Festung wurde im 12. Jahrhundert von den Herren von Weida gegründet und entwickelte sich später zum Sitz der Fürsten von Reuß. Die Herrschaft endete 1945, als sowjetische Kräfte die Region übernahmen.
Die Schlossanlage wurde im Laufe der Jahrhunderte von verschiedenen Familien bewohnt und geprägt, wobei die Räume und Gärten das Leben des Adels widerspiegelten. Heute können Besucher auf den Terrassen sitzen und die Aussicht genießen, während sie sich in die Zeit der früheren Bewohner versetzen.
Die Anlage liegt auf einem Hügel und ist von oben einsehbar, mit einer Café-Terrasse für Ruhepausen während des Besuchs. Wer die alten Mauern und Türme erkunden möchte, sollte festes Schuhwerk mitbringen, da der Boden uneben sein kann.
Der Garten und die Freilichtbühne zeigen heute noch Konzerte und Theateraufführungen an dem Ort, der einst nur für den Adel reserviert war. Diese öffentliche Nutzung für Kultur hat dem Ort eine ganz neue Bedeutung gegeben, die weit über seine adelige Vergangenheit hinausgeht.
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