Landkreis Eichsfeld, Landkreis in Thüringen, Deutschland.
Der Eichsfeld ist ein Landkreis im Norden von Thüringen, der sich über sanfte Hügel und waldreiche Gebiete bis an die Grenze zu Niedersachsen erstreckt. Die Landschaft wird durch kleine Dörfer, Felder und Wiesen geprägt, die zwischen bewaldeten Höhenzügen liegen und im Norden an das Harzvorland angrenzen.
Das Gebiet gehörte jahrhundertelang zum Erzstift Mainz und blieb katholisch, während die umgebenden Territorien im 16. Jahrhundert protestantisch wurden. Nach der Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts wechselte die Region mehrfach die Herrschaft, bevor sie 1945 Teil Thüringens wurde.
Der Name stammt vom mittelalterlichen Eichsfelder Wald und bezeichnet heute eine Landschaft zwischen Harz und Thüringer Becken. Die katholische Prägung zeigt sich noch immer in zahlreichen Dorfkirchen und in den Festtagen, die hier anders begangen werden als im protestantisch geprägten Umland von Thüringen.
Heilbad Heiligenstadt ist die Kreisstadt und bietet Anlaufstellen für Besuchende, die sich über Wanderwege und Radrouten durch das hügelige Umland informieren möchten. Kleinere Ortschaften sind über Landstraßen erreichbar, die sich durch Täler und über Höhen schlängeln.
Die Quellgebiete von Leine und Unstrut liegen im Kreisgebiet, sodass beide Flüsse hier ihren Anfang nehmen. Auf den Höhen finden sich vereinzelt Buchenwälder, die zu den ältesten der Region zählen.
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