Buocher Höhe, Waldgipfel in Rems-Murr, Deutschland
Die Buocher Höhe ist ein bewaldeter Hügel in der Rems-Murr-Region, der von dichten Waldbeständen geprägt wird. Das Gebiet wird von verschiedenen Tälern durchschnitten und bildet gemeinsam mit den umliegenden Hügeln eine landschaftlich vielfältige Landform.
Die Buocher Höhe gehörte lange zum alemannischen Königsbesitz, der von Waiblingen aus verwaltet wurde. Das Reichenberger Forstlagerbuch von 1555 sprach den Waiblingern den Baumstamm, den Buochenern Wipfel und Reisig zu; die Streitigkeiten darüber endeten 1742 mit der Aufteilung des Waldes. Seit dem 4. November 1968 ist sie Teil eines 2150 Hektar großen Landschaftsschutzgebiets.
Das Gebiet um die Buocher Höhe ist ein Ort, an dem ländliche Dorftraditionen noch sichtbar bleiben und Menschen regelmäßig zu Fuß oder mit dem Fahrrad die Wege nutzen. Die Nähe zu Dörfern wie Buoch prägt den Charakter des Ortes, wo lokale Aktivitäten mit dem umgebenden Wald verbunden sind.
Das Gebiet ist von mehreren Wanderwegen durchzogen, die durch die Täler und über die Höhen führen und mit nahegelegenen Dörfern verbunden sind. Die Wege sind von Fusspfaden bis zu breiter ausgebauten Routen unterschiedlich beschaffen und ermöglichen verschiedene Arten des Zugangs.
Die Rodungen um Buoch entsprechen ziemlich genau dem Vorkommen des kalkreichen Angulaten-Sandsteins, denn auf ihm ist Ackerbau möglich. Unter seiner dünnen Decke liegt Rhätsandstein, der früher zu Streusand zermahlen wurde, um Tinte zu trocknen; der ehemalige Steinbruch wurde verfüllt.
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