Burg Alpen, Burgstall in Alpen, Deutschland
Burg Alpen war eine Turmhügelburg mit Wassergräben und zwei äußeren Vorburgen in Nordrhein-Westfalen. Die Überreste des Burghügels durchschneiden heute die Burgstraße, wobei die ursprünglichen Materialien zu Beginn des 19. Jahrhunderts für den Straßenbau wiederverwendet wurden.
Die Burg Alpen wurde um 1200 erstmals urkundlich erwähnt und war im Besitz von Heinrich von Alpen. Durch Verpfändungen kam sie später an die Familie von Neuenahr. Bis ins 18. Jahrhundert bewohnt, wurde sie durch ein Erdbeben im Jahr 1758 unbewohnbar, woraufhin die Gebäude zerfielen. 1809 wurde die Motte abgetragen und das Material für den Bau der Burgstraße unter französischer Besatzung verwendet.
Der Straßenname Burgstraße und der Ortsname Alpen erinnern an die verschwundene Burg: Die Siedlung wuchs um den Sitz der Herren von Alpen, der später durch Verpfändungen an die Familie von Neuenahr kam. Amalia von Neuenahr-Alpen, Gräfin von Limburg, wurde 1539 auf der Burg geboren und verbindet den Ort mit dem regionalen Adel.
Die Stelle liegt an der Burgstraße in Alpen, wo der Straßenbau 1809 den westlichen Teil des Mottenhügels anschnitt. Erhalten ist nur der eingeebnete Burgstall, ohne Mauern oder rekonstruierte Bauten; die Spuren sind daher im Gelände und nicht in der Architektur zu lesen.
Amalia von Neuenahr-Alpen, Gräfin von Limburg, wurde 1539 auf der Burg als Tochter Gumprechts II. von Neuenahr-Alpen geboren. Zuvor war der Besitz nach Pfändungen von Heinrich von Alpen an die Familie von Neuenahr gelangt.
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