Evangelische Kirche, Evangelische Kirche in Alpen, Deutschland
Die Evangelische Kirche Alpen ist ein Kirchengebäude in Alpen mit einer charakteristischen polygonalen Glockenturm, gekrönt von einer Laterne und einer geschwungenen Kuppel. Die Struktur zeigt Backsteinfassaden und durchgehende Rippengewölbe im Inneren.
Der Grundstein wurde 1602 von der Kurfürstin Amalia der Pfalz gelegt, und das Gebäude wurde von Architekt Johann Pasqualini zwischen 1602 und 1604 fertiggestellt. Umfangreiche Restaurierungen erfolgten in den Jahren 1902 und 1926.
Die Kirche zeigt frühe Barockmerkmale mit italienischen Einflüssen, die man in den Gewölben und der Gesamtform erkennt. Der Chor der früheren Nikolauskapelle wurde in die neue Kirche integriert und dient bis heute als Begräbnisort.
Das Innere beherbergt eine Orgel von 1771 mit 25 Registern auf zwei Manualen und Pedal, die seitlich angebracht ist. Besucher sollten die Öffnungszeiten vorher prüfen, da das Gebäude außerhalb von Gottesdiensten nicht immer frei zugänglich ist.
Diese Kirche war Deutschlands erste Kirche, die speziell als Gemeindekirchengebäude für eine reformierte protestantische Gemeinde konstruiert wurde. Sie steht damit am Anfang einer neuen Architekturpraxis im protestantischen Kirchenbau.
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