Burg Sooneck, Mittelalterliche Burg in Niederheimbach, Deutschland
Sooneck Castle ist eine Burganlage auf einem Hügel über dem Rhein mit charakteristischen Ecktürmen, einem Bergfried und einer Rittersaals. Das Bauwerk zeigt typische mittelalterliche Architektur mit späteren Ergänzungen aus der Romantik.
Die Burg wurde im 11. Jahrhundert erbaut, aber König Rudolf I. zerstörte sie 1282 während eines Konflikts um Flusshandelsrechte. Später erlaubte Kaiser Karl IV. 1349 den Wiederaufbau, woraufhin die Anlage wieder bewohnt wurde.
Die Innenräume zeigen neugotische und Biedermeier-Möbel sowie Kunstwerke, die mit der Hohenzollern-Dynastie verbunden sind. Man kann auch Skizzen von Johann-Caspar Schneider sehen, die einen Einblick in die künstlerische Vergangenheit des Ortes geben.
Der Besuch erfolgt nur im Rahmen von geführten Rundgängen, die regelmäßig stattfinden und im Voraus gebucht werden sollten. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da der Aufstieg zur Burg steil ist und die inneren Räume viele Treppen haben.
In den 1770er Jahren begannen vier Personen aus Trechtingshausen, Weinreben auf den Ruinen anzubauen und machten die verfallene Burg zu einer Weinanbauanlage. Diese ungewöhnliche Nutzung zeigt, wie die Menschen das Gelände trotz Zerstörung praktisch wieder verwendbar machten.
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