Burg Steinebach, Burgruine in Deutschland
Burg Steinebach ist die Ruine einer Niederungsburg im Bachbett der Wied, nahe dem Ort Steinebach an der Wied. Das markanteste Fragment ist ein steinerner Torbogen, vermutlich aus dem 14. Jahrhundert, der als Zugangstor diente. Von weiteren Gebäuden sind Grundmauern erhalten.
Die Burg Steinebach wurde wohl im 12. Jahrhundert als Sitz des hier ansässigen niederadeligen Geschlechts Steinebach erbaut, wobei dieses Gründungsdatum nicht historisch belegt ist. Die kleine Anlage war später im Besitz der Ritter von Steinebach, die sie an die Grafen von Sayn verpfändeten und schließlich verkauften. Eine geschichtliche Rolle hat sie nie gespielt.
Der Name Steinebach ist im Westerwaldkreis weit verbreitet, und viele Einwohner der Ortschaft Steinebach an der Wied tragen ihn als Nachnamen. Die Burg gehörte den ortsansässigen Rittern von Steinebach, die sie an die Grafen von Sayn verpfändeten und schließlich verkauften. Die Ruine liegt im Bachbett der Wied unmittelbar beim Ort.
Die Ruine liegt im Bachbett der Wied unmittelbar beim Ort Steinebach an der Wied; Hachenburg liegt gut fünf Kilometer nördlich, Herschbach sechs Kilometer südwestlich. Die Anlage ist jederzeit frei zugänglich, es gibt keine Besuchereinrichtungen und keine Führungen. Der Zugang erfolgt zu Fuß vom Ort aus, im Bachbett ist der Boden nass.
Der Burgname lebt als Familienname weiter: Viele Steinebacher tragen ihn, und im Westerwaldkreis ist er verbreitet. Die Reste liegen im ganzjährig wasserführenden Bachbett der Wied; man erreicht sie über den Bach, nicht über einen Burggraben.
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