Burg Hartenfels, Mittelalterliche Burg in Hartenfels, Deutschland
Burg Hartenfels ist die Ruine einer Höhenburg auf einem 368 Meter hohen Basaltkegel über dem Dorf Hartenfels im Westerwald. Der runde Bergfried aus schieferigem Basaltbruchstein ragt noch etwa 23 Meter hoch auf, ursprünglich war er über 28 Meter hoch. Der Turm hat 2,35 Meter dicke Mauern mit innenliegenden Treppen und steht frei im 60 × 40 Meter messenden Bering, von dem hauptsächlich Mauerreste erhalten sind.
Die Burg Hartenfels wurde erstmals 1249 urkundlich erwähnt, als Gräfin Mechthild von Sayn sie an den Trierer Erzbischof verkaufte. Sie schützte die Hohe Straße, die Handelsstraße zwischen Frankfurt und Köln, die heutige B8. Nach Zerstörung im 15. Jahrhundert und Wiederaufbau wurde sie 1594 von Graf Wilhelm von Nassau endgültig zerstört und nicht wieder aufgebaut.
Im Volksmund heißt die Ruine „Harbelser Schmanddippe“, nach dem Dialektwort für ein Butterfass. Einer Erzählung nach fragte ein französischer Soldat eine Frau nach dem Namen des Turms, die das mit dem Butterfass verwechselte; möglich ist auch die Form der Burg als Erklärung. Die Burg sicherte zudem die Hohe Straße, die mittelalterliche Handelsstraße zwischen Frankfurt und Köln, heute die B8.
Die Ruine ist frei zugänglich und kann bei Tageslicht besichtigt werden; Eintritt wird nicht erhoben. Der heute gut 23 Meter hohe Bergfried ist nicht zu besteigen, der Rundgang bleibt daher am Boden zwischen den Mauerresten der etwa 60 × 40 Meter großen Anlage. Der Basaltkegel und die unebenen Ruinen verlangen festes Schuhwerk.
Im Volksmund heißt die Ruine „Harbelser Schmanddippe“ nach einem Butterfass: Einer Anekdote zufolge fragte ein französischer Soldat eine Frau nach dem Namen des Turms, die das Wort mit dem Dialektausdruck für das Fass verwechselte; möglich ist auch, dass die Form des Turms den Namen gab. Der runde Bergfried ragt noch etwa 23 m hoch auf, ursprünglich wohl über 28 m, und ist nicht zu besteigen.
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