Burg Grubenhagen, Mittelalterliche Burgruine in Vollrathsruhe, Deutschland
Grubenhagen Castle ist eine Burgruine in Vollrathsruhe mit einem etwa 10 Meter hohen Bergfried aus Feldstein und Ziegeln mit einer Dicke von etwa 3,3 Metern, umgeben von einem wassergefüllten Graben. Die Ruine zeigt noch gut erkennbare Strukturelemente und Fundamentlinien, die Besuchern einen Einblick in mittelalterliche Bautechniken und Verteidigungsanlagen geben.
Die Familie von Grube legte die Burg im 13. Jahrhundert an und baute sie bis zum 15. Jahrhundert aus. Danach stellte die Familie von Maltzan die Burgherren und errichtete nördlich der Burg eine Gutsanlage. Im 19. Jahrhundert löste dieses Gut die Burg als Herrensitz ab. 1928 umfasste das zu Schloß Grubenhagen gehörende Gut etwa 352 Hektar, darunter 236 Schafe.
Der Name Schloß Grubenhagen, den der Ort um die Ruine trägt, geht auf die Burg selbst zurück. Das Gut war ein altes Lehen der Familie von Maltzan, deren Linie Maltzahn-Grubenhagen August Christoph Freiherr von Maltzahn mit seiner ersten Frau Johanne von Ramin begründete. Die Familie hielt den Besitz bis ins 20. Jahrhundert; das amtliche Adressbuch von 1928 nennt rund 352 Hektar, auf denen die Schafzucht im Mittelpunkt stand.
Der Ort ist am besten zu Fuß erkundbar, da man von außen die gesamte Anlage mit ihren Mauern und dem Graben überblicken kann. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen, da das Gelände uneben ist und die Wege rund um die Ruine schlecht gepflastert sein können.
Erhalten ist vor allem die 10 Meter hohe Mauer des Bergfrieds mit 3,3 Metern Stärke aus Feldstein und Backstein. Der übrige Teil der Niederungsburg samt breitem Wassergraben ist nur noch als Geländestruktur vorhanden, die sich vor Ort anhand des geologischen Untergrunds ablesen lässt.
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