Burg Harsefeld, Mittelalterliche Burgruine in Harsefeld, Deutschland.
Burg Harsefeld ist eine mittelalterliche Burganlage in Harsefeld mit erhaltenen Steinfundamenten und Mauerresten. Ein tiefes Grabensystem mit einer Breite von etwa 10 Metern und Tiefe von etwa 3,5 Metern umgab die ursprüngliche einhektargroße Festung.
Die Anlage entstand 969 nach der Erhebung eines Grafen, dessen Familie sie lange beherrschte. Später wandelte sich der Ort um 1001 in ein Kloster um und verlor seine Bedeutung als Festung.
Das Gelände trägt den Namen einer adeligen Familie, die hier lange Zeit lebte und ihre Gräber hinterließ. Der Ort wandelte sich später in ein religiöses Zentrum um und spielt in der lokalen Erinnerung eine wichtige Rolle.
Der Ort ist heute teilweise freigelegt und an wenigen Stellen sichtbar, da die meisten Strukturen unter der Erdoberfläche liegen. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da das Gelande uneben ist und bei feuchtem Wetter schlammig werden kann.
Ausgrabungen in den 1990er Jahren brachten Spuren von noch älteren Strukturen zum Vorschein, darunter Reste eines hölzernen Gebäudes aus dem 8. Jahrhundert. Diese Funde zeigen, dass das Gelande lange vor der Burg besiedelt war.
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