Burg Lede, Wasserburg in Vilich, Deutschland
Burg Lede ist eine Wasserburg im Bonner Stadtteil Beuel, erbaut aus Bruchstein, Basalt und Trachyt, mit einer Hauptburg und einer vorgelagerten Vorburg. Ein Wassergraben umgibt die gesamte Anlage und ist über eine kleine Brücke zugänglich.
Der Ursprung des Gebäudes geht auf das Jahr 1361 zurück, als Ritter Johann Schillink von Vilich einen älteren Wohnturm zu einer befestigten Burg ausbaute, während er als Hofmeister des Erzbischofs von Köln tätig war. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Anlage grundlegend umgebaut und erhielt dabei ihr heutiges Erscheinungsbild.
Der Name "Burg Lede" wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts vergeben und knüpft an die wasserreiche Umgebung an. Besucher können heute noch die typische Zweiteilung in Hauptburg und Vorburg erkennen, die das Erscheinungsbild einer mittelalterlichen Wasserburg prägt.
Der Zugang zum Innenhof führt über eine kleine Brücke, die den Wassergraben überquert. Am besten lässt sich die Anlage von außen erkunden, da die verschiedenen Bauphasen von dort besonders gut ablesbar sind.
Der Name "Burg Lede" wurde nicht von einem mittelalterlichen Herrn, sondern von Direktor Weinlig aus Dillingen vergeben, der das Anwesen 1904 erwarb und es im Geist des Historismus vollständig neu gestalten ließ. Das Ergebnis dieser Umgestaltung ist eine der seltenen Anlagen im Rheinland, die nach dem Stil des späten Historismus vollständig neu geformt wurde.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.